3. Advents-Glühweinritt

2.Adventssonntag, 05.12.2010, Ingersleben

Dies mal war es ein Advents-Glühwein-Schneeritt!

Also passenderes Wetter hätten wir nicht haben können! Es war nahe zu perfekt, alles weiß, genau die richtige Temperatur für Glühwein und lecker Essen wurde auch gebrutzelt. Wir starteten gegen elf, natürlich wieder mal verspätet. Nur war unser Ziel nicht all zu weit entfernt, somit kam auch kein Stress auf und wir hatten ja alle Zeit der Welt.

Gut gelaunt waren wir unterwegs. Diesmal standen Weihnachtslieder auf unseren eigenen Unterhaltungsprogramm ;o) welchen selbst unsere Ponys aufmerksam lauschten. Unter der strengen Aufsicht der Rehe kämpften wir uns durch so manche Schneewehe. Hm, hatten wir das nicht erst am Anfang des Jahres? Wie schnell doch ein Jahr vergeht..sieht ganz danach aus, so wie das Jahr begann, endet es wohl...

Ja, kaum gestartet, waren wir auch schon am Ziel. Waren wohl doch recht flott unterwegs. Das Tor öffnete sich und wir wurden mit Glühwein und lecker Sauerkrauttopf empfangen. Unsere Ponys knabberten am Heu und wir liesen uns den Sauerkrauttopf schmecken. Lecker war es wieder. Ach war das eine lustige Runde. Wir erzählten, lachten, tranken und vergaßen Raum und Zeit....

Nur, es wurde dann doch Zeit den Heimweg an zu treten. Zu nun doch später Stunde machten wir uns los und kamen wohlbehalten zu Hause an. Und dabei wollten wir eigentlich schon viel früher zu Hause sein..

Es war ein schöner 2. Advent! Und mal an der Stelle, lieben Dank für die zusätzliche Portion Heu und die "Endreinigung" des Gasthofes ;o)


Jonastal

18.09.2010 - 19.10.2010

Am Samstag starteten wir zu unserer letzten Wanderritt-Tour in diesem Jahr. Wir brachen auf ins Jonastal. Selbst das Wetter spielte mit und die Sonne begleitete uns auf unseren Weg. Wie üblich sind wir wieder etwas später los gekommen als geplant, aber nicht so schlimm, wir hatten doch Zeit. Gut gelaunt sind wir los, hörten sogar Musik, sangen wieder einmal selber Lieder - natürlich das Rennsteiglied. Und schon waren wir an der Salzquelle. Kaum waren wir da, waren wir schon wieder weg und befanden uns schon am Fuße der Wachsenburg. Flott ging es weiter, durch Holzhausen, Richtung Bittstädt. Dann kamen wir zu dem mit schönsten Wegabschnitt von der ganzen Tour, aus Bittstädt raus Richtung Espenfeld Jonastal. Das allerletzte Stück führten wir dann unsere Pferde entlang der Straße die durch das Jonastal führt.

Nach einigen Meter erreichten wir die Lichtung, die etwas abseits liegt. Die Jungs waren schon fleißig und hatten für unsere Ponys schon ein Koppel gebaut. Ab gesattelt, Hufschuhe aus, Trense weg, Decke drauf, konnten sie sich nun ausruhen. Und wir bekamen auch unsere Stärkung, leckere Gulasch Suppe. 

War eine gesellige Runde so am Lagerfeuer. Welch Romantik. Aber es wurde doch recht kühl, naja, dafür hatten wir ja Feuer. Zu vorgerückter Stunde wurde es dann doch Zeit mal in den Schlafsack zu krabbeln, wollten ja wieder fit sein, für den Rückweg....

Der Morgen danach kommt immer. Es wurde hell und alle wurden mehr oder weniger mobil. Nach einem kleinen Frühstück mit Kaffee, Panzerplatten, Erdnussbutter und Zitronenkuchen packen wir schon wieder unsere Sachen und rüsteten uns für den Heimweg. Die Pferde waren zügig gesattelt und schon ging es los. Also die ersten Meter zu laufen tat unwahrscheinlich gut. Die frische Luft erst recht...und wenn ich dachte wir wären den Tag zu vor schon flott gewesen, ging es heute noch schneller? Ach ja, zurück gehts ja immer schneller ;o) oder so?

War richtig viel Betrieb auf unserem Heimweg. Viele Spaziergänger, Radfahrer, ja auch andere Reiter und einem netten Förster begegneten wir...

Und schon waren wir wieder zu Hause. Wie schnell das ging. Es war eine schöne, gelungene Abschlusstour für dieses Jahr! Wir hatten viel Spaß unterwegs. Und wie es so ist, ist die nächste Tour schon wieder in Planung ;o)



Unterwegs im Landkreis Oder-Spree

27.07.2010 - 31.07.2010

Und endlich war es Dienstag. Nun sollte es endlich los gehen. Wir wollten in unseren Urlaub starten, den ersten mit unseren Pferden. Das Gepäck war verstaut, nun nur noch die Pferde verladen und die Fahrt sollte beginnen.......

Wir Mädels und Hottis fuhren mit nur einer viertel Stunde Verspätung endlich los. Die Jungs starteten wohl ein paar Minuten später mit ihren Gespannen. Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle. Zügig kamen wir voran und waren nach doch relativ "kurzer" Zeit an unserem Ziel, Beeskow - OT Krügersdorf. Ein idyllisches Plätzchen Erde! Als erstes bezogen unsere Ponys ihre Unterkunft, eine schön geräumige Koppel, auf der sie sich auch so gleich wohl fühlten. Nach dem wir dann unsere Wohnungsschlüssel in Empfang nahmen, konnten auch wir unser Domizil beziehen. Wow, was für eine schöne Ferienwohnung!! 

So langsam ging es auf die Abendbrotzeit zu, nur waren die Jungs, immer noch nicht da. Hm, ob da alles in Ordnung war? Im Dunkeln dann, kamen sie endlich wohlbehalten an, natürlich pünktlich zur ersten fertigen Bratwurst, als ob sie es gerochen hätten. Die verspätete Ankunft bescherte den Jungs Irma, unsere K 750, denn sie kränkelte, die alte Dame. Doch das hielt uns nicht davon ab, den Abend gemütlich ausklingen zu lassen...

...nach einer kurzen Nacht, trafen wir uns alle am Frühstückstisch. Somit planten wir zwischen Kaffee und Toast den Tagesablauf um frisch, fromm, fröhlich, frei durch zu starten. Die Jungs wollten Irma versorgen und wir Mädels wollten das Gelände erkunden, aber, es kommt immer anders als gedacht...denn so schnell wie die Jungs weg waren, standen sie schon wieder vor der Tür. Denn, Irma hat es gewaltiger erwischt, als erst angenommen, somit landeten wir erstmal wieder auf unseren Balkon um neue Pläne zu schmieden.....nach all der schmiederei, nahmen wir Mädels nun doch unseren ersten Ausflug in Angriff. Gesagt, getan, schwub waren wir schon in den Straßen von Krügersdorf unterwegs. Links und rechts an den Gehöften vorbei erreichten wir auch schon den Wald. Ja, wir waren mitten im Wald unterwegs. Mal den Weg entlang, mal den, dann mal den, ach wo waren wir denn nun? Na was soll es, wer in den Wald hinein findet, der findet auch wieder heraus ;o)  ja siehe da, da waren schon bei einer Koppel.  Wow, Westernfeeling in Krügersdorf, Bisons, überall Bisons. Mensch sind die groß, die schauten uns genauso ungläubig an, wie wir sie.
Gar nicht weit sahen wir auch schon wieder die Häuser von Krügersdorf. Pünktlich zum Mittag waren zurück um gemeinsam mit den Jungs, welche gekocht hatten, speisen zu können. Nur war es schon Nachmittagsmittagessen :o).

Am späten Nachmittag war dann eine Ausfahrt mit dem Jeep und den Motorrädern angesagt. Ziel war das Dampfmaschinenmuseum.

.....Fortsetzung folgt



Ritt nach Frankenhain

13.05.2010

Das war diesmal ein Ritt. Alles geplante wurde über den Haufen geschmissen...

So gesehen stand unser Ritt unter einem schlechten Stern. Wäre besser gewesen den von vorn herein abzubrechen. Erst lahmte Astrid etliche Tage vor dem Start, das war dann wieder gut, standen die Wetterprognosen schlecht, ja und dadurch bedingt war meine Motivation in den Keller gesunken und just am Morgen des Starts auch noch fast verschlafen... 

Nun ja, wir sind gegen viertel 10 gestartet, mal nur ne viertel Stunde verspätet. Sind kaum los, kam schon der Landwirt mit seinem Tankanhänger und Traktor um die Ecke, uns entgegen. Und wir mussten direkt vorbei. War soweit ja alles gut gegangen, aber trotzdem - toller Start, nach dem Durchlass hielt ich an und wollte schon wieder umkehren - hätte ich es besser getan. Na gut, weiter ging es, da Emi mich doch überzeugen konnte weiter zu machen. Ich weiß auch nicht, war alles in allen eine angespannte Situation. Und hinter Sülzenbrücken wollten dann unsere Ponys nun auch nicht mehr weiter. Somit waren wir wieder kurz davor um zu drehen. Nun denn, wir kniffen die Po Backen zusammen und sind doch weiter.

Doch je näher wir Holzhausen kamen, umso mehr entspannte sich alles, warum auch immer. Ab da wurde der Ritt immer besser. Durch Holzhausen durch, kurz vor Bittstädt trafen wir auf eine Radfahrertruppe, mit denen wir ins Gespräch kamen, ganz nett  und die kamen von Frankenhain. Lustig. Jedenfalls meinten die netten Herren wir sollten über Crawinkel reiten, wäre der bessere Weg, nicht über Liebenstein. Da diese Strecke es ordentlich in sich hat, bergab, bergauf. Ich merkte mir das erstmal.

Weiter ging es dann durch Bittstädt, bzw. wohl eher außen rum, Richtung Espenfeld. Da war ja richtiger Verkehr, weitere Reiter sahen wir und  Quad- und Crossfahrer fuhren auch an uns vorbei. War zum Glück nur am Anfang des Weges, den restlichen Weg waren wir dann allein da unterwegs und das war einfach nur herrlich! Eine Ruhe war da und der Weg selbst – einfach nur schön!

Wir überquerten dann auch die Strasse die sich unmittelbar durch das Jonastal schlengelt. Ja, nächster "Halt" war dann Espenfeld. Da ging es noch mal ordentlich einen Stich hoch. Nicht mehr weit und wir sollten doch so langsam unseren Pausenplatz erreichen. Der war so ziemlich mittig zwischen Espenfeld und Gossel mit einem Blick auf den Steinbruch vom Jonastal.

Da trafen wir uns. Wir, die Reiter trafen auf die Gespannfahrer. Nun stärkten wir uns erstmal alle. Lecker Bratwurst mit Salat und einem kühlen Bierchen. Das schmeckte. Auch den Pferden schmeckte das Gras. Die Pause tat gut, uns allen. 

Nach der ausgiebigen Pause ging es dann weiter und wir ritten dann durch Gossel, dann doch Richtung Crawinkel. Auf dem Weg dahin kamen wir an mehren Koppeln vorbei, auf der einen waren einige Pferde die uns dann auch ein Stück begleiteten. Witzig.

Nur, da wir nun einen anderen Weg ritten, war ich kurzzeitig so Kopflos das ich mir überhaupt nicht mehr sicher war, ob wir tatsächlich auf dem richtigen Weg waren. Hatte irgendwie da die Übersicht verloren und holte mir Rat und Hinweise via Handy von meinem Mann ein, die Jungens waren ja schon am Ziel (logisch mit ihren Russengespannen). Da meinte mein Schatz schon, der Wirt von der Pension sei nicht sehr „freundlich“, wohl nicht so sehr darauf aus seine Gäste eben auch dementsprechend als Gäste zu behandeln, hm, klang erstmal gar nicht gut, ok, sagte ich, lass uns doch erstmal ankommen.

Ja, und dann kamen wir dem Ortseingang Crawinkel näher und da war diese Koppel mit den Eseln. Waren erstmal ganz angetan, bis wir merkten dass sich der eine Esel aufbaute und sich aufpumpte um dann schließlich sein "iah" zu verkünden. Da sah ich es, er war ein Hengst! Oh, nu aber so schnell wie möglich hier vorbei! Und Theo? Er musste sich auch noch „aufbauen“! Nur schnell weg hier, waren meine Gedanken. Und Astrid war auch noch hin und her gerissen von dem Eselhengst – na prima… weg, einfach nur weg von hier..

Nun hatten wir das letzte Stückchen vor uns, nur noch 3,5 km, dann Ziel erreicht Frankenhain. Das letzte Stück war noch mal herrlich zu reiten, nur beim nächsten Wegweiserschild waren es plötzlich 4,4 km bis Frankenhain? Seltsam. Und bei der nächsten Weggabelung waren es dann wieder nur 1,6 km? Hm, wer weiß wie und was die gemessen haben? Wie dem auch sei, die Aussicht war einfach schön!

Und kurz vor unserer Ankunft kam der Anruf "Ich fahre jetzt nach Hause und hole den Anhänger, wir fahren heute noch nach Hause! Die Unterkunft für die Pferde das letzte! Eine einfache Bretterbude mit Öffnung zum Parkplatz, damit jeder so in etwa füttern kann wie er möchte…“ ups, dachte ich. Ok, erstmal ankommen und anschauen. Nur wenn aber schon mein Mann sagt, das geht mal gar nicht….

Auf dem letzten Stück trafen wir da noch auf die Mulis. Welche uns auch schon fast neugierig ein Stück am Zaun entlang begleiteten. Und dann waren schon die ersten Bungalows von der Pension zu sehen.

Und von weiten sahen wir dann schon unseren Kumpel der uns schon erwartete. Ja und da erzählte er uns noch mal im Detail wie der Wirt die Jungs behandelt hat, als sie wegen der Reservierung nach fragten, sich nach einem Zeltplätzchen für sich erkundigten, ja, sehr unfreundlich, von oben herab und unterstellte gleich das sie eh nur Unruhe stiften würden usw. Und wohl wahrscheinlich nur, weil die Jungs nicht geschniegelt und gebügelt diese Pension betraten. Da waren sie schon das erste mal angesäuert. Wie war das mit Kleider machen Leute…oberflächliche Verhaltensweise und das als Gastronom. Weiterhin erzählte uns unser Kumpel dass sie doch mal sich die Unterbringung der Pferde anschauen sollten. Was sie da sahen, war das allerletzte. Alle drei beschlossen hier die gesamte Übernachtungsaktion ab zu blasen! Das war es dann. Also es ist eine unverschämte Frechheit, was da steht um die Pferd zu beherbergen! Ich habe diese Bretterbude dann auch gesehen. Wie ein Verkaufsstand sah das aus, etwas größer, mit einer riesen Öffnung zum öffentlichen Parkplatz ausgerichtet und darin lag noch der Mist wohl von den letzten Jahren! Und ich habe kein Foto gemacht in dem Moment. Und dann dies als Wanderreitstation anzupreisen…pfui!

Nein Danke! Es wäre ja auch kostenlos, die Übernachtung für die Pferde, war die Äußerung des Betreibers dieser Pension, ja nur, dafür hätten wir zwei Mädels genug für die Übernachtung bezahlt!  Bin maßlos enttäuscht gewesen von dieser Pension! Obwohl anders betrachtet, er hat das schlechter Geschäft gemacht…

Ich war dann doch froh dass wir noch diesen Abend wieder nach Hause fuhren!

Ja, und somit ließen wir diesen Tag dann doch noch lustig bei uns zu Hause ausklingen und es war doch noch ein gelungener Ritt. Und wir mussten doch wieder feststellen, man sollte sich nicht auf so wunderschön  „angepriesene“ Wanderreitstationen verlassen, denn die Realität sieht äußerst trübe aus…

 

Winterwanderritt nach Witterda

30.01.2010 - 31.01.2010

Nun war es soweit, unser Auftakt stand kurz bevor, unser Schneeritt sollte starten. Alles war soweit bestens vorbereitet. Die Satteltaschen waren gepackt und standen bereit und diesmal sah auch die Wettervorhersage hervorragend aus...

Somit war am 30.Januar für mich die Nacht um 6.30 Uhr zu Ende. Wobei es mir wieder mal gar nicht schwer fiel aus dem Bett zu kommen. Also raus aus dem Federn und Frühstück vorbereitet. Nach dieser Stärkung ging es dann raus, putzen, satteln, packen. So, noch mal alles geprüft und nun konnten wir starten.

Und kaum ein paar Meter hin kämpften wir uns schon durch die ersten Schneewehen. Diese bezwangen wir aber mit Leichtigkeit, in dem Fall siegte unser Heimvorteil. Schön ruhig und fleißig kamen wir gut voran, so das wir schon eine kleine Pause einlegen konnten, strengt ja doch an, sich durch den Schnee einen Weg zu bahnen. Und das die Pause uns gut kam merkten wir als wir weiter ritten, die Schneewehen wurden immer tiefer. Doch auch diesen Abschnitt ließen wir hinter uns und an einer passierbareren Stelle konnten wir unsere Pferde zu einem lockeren Galopp im Schnee verleiten.

Und schon standen wir an der Ampel am Fürstenhof. Unsere Stimmung war richtig gut, sangen sogar ein paar Lieder, die natürlich noch richtig schön schallten in den Straßen. Ach, das war uns egal, wir hatten unseren Spaß. Und den Leuten denen wir begegneten, hatten auch ein lächeln auf den Lippen. Wir sind gut vorangekommen, so dass es langsam Zeit wurde mal die Mittagspause einzuläuten. Wir kamen immer näher zu unserem vereinbarten Treffpunkt und sahen auch schon unseren Transporter. Hm, lecker, es gab Königsberger Klopse und lecker Amarettopunsch. Auch unseren Pferden mundete das Heu. Ist schon etwas feines vom Trossfahrer so verwöhnt zu werden :o).

Nach der ausgiebigen Pause ging es weiter, weit über die Hälfte der Strecke hatten wir schon hinter uns gebracht, nun ging es in die letzte Runde, denn soweit waren wir von unserem Ziel nicht mehr entfernt. Nur wir hatten überhaupt keine Ahnung was noch auf uns zu kam. Wir dachten wir hätten die schlimmsten Schneewehen schon hinter uns gelassen, Pustekuchen, es geht noch schlimmer. Armer Theo, war "fest geritten", Emi konnte ihn gut motivieren, so das wir diesen Extremabschnitt doch gut passierten. Und für diese Anstrengung sind wir wiederum belohnt wurden, durch einen schönen ruhigen Waldwegabschnitt erreichten wir die Strasse und hatten einen überwältigenden Blick ins Tal.

Wir folgten der Strasse und nur noch wenige Meter hin sahen wir schon das Ortseingangschild - Witterda. Wir sind da, in Witterda :o) noch ein kleines Stückchen und wir standen auf dem Parkplatz der Pension, in welcher wir uns für die kommende Nacht ein gemietet hatten. Ja, nun standen wir da und warteten das wir unsere Pferde versorgen konnten, ja und warteten, denn es wurde bei der Reservierung doch glatt überlesen das wir mit unseren Pferden "anreisen". Aber man bewies Improvisationstalent und organisierte uns eine Box für die bevorstehende Nacht in der Nachbarschaft, mit dem Haken, erst ab 19 Uhr wäre diese "bezugsfertig". Na wenigstens konnten wir unsere Hottis erstmal so versorgen - ab satteln, Decke drauf, Wasser und Heu. Naja, so lange war es ja nicht mehr bis dahin, nur so 2 Stunden...aber auch diese Zeit verging und unsere Pferde konnten nun in die extra für unsere Beiden hergerichtete Box.  Nun waren sie richtig gut versorgt.

Nun wollten wir auch uns gemütlich in die Gaststätte setzen um ein lecker Abendbrot zu mammeln, nur war alles dunkel, alles zu. Hm, was nun machen? Also, ab ins Auto und ab in den nächsten Einkaufsmarkt, der natürlich wie es sein muss, nicht gerade um die Ecke liegt. 5 Minuten vor Ladenschluss huschten wir hinein, gut gefahren. Somit gab es dann "lecker" Pizza zum Abendbrot.

Am nächsten Morgen, weckte uns das liebe Handy diesmal erst gegen halb acht. Emi huschte schon mal zu unseren Pferden, welche schon ihr Frühstück erhalten hatten - super Versorgung! Die Satteltaschen waren schon wieder gepackt, die Pferde gut versorgt, so gingen wir zum Frühstück. Lecker und üppig ist es ausgefallen. Nun hieß es Hottis putzen, satteln und starten.  So schön es auch war, zu verweilen zum quasseln, drückte doch die Zeit. Wir hatten ja doch noch ein ordentliches Stück Weg vor uns. An der Stelle nochmals ein ganz liebes Danke schön für die super Versorgung unserer Pferde!!!!

Nun ging es wieder Richtung Heimat. So langsam fing es wieder mit schneien an, so ganz langsam. Nur, je weiter weg wir kamen um so mehr schneite es und der Wind lebte auch ordentlich auf. Nach dem wir nun wieder den Extremabschnitt erreichten, fauchte uns der Wind um die Nase, die Schneeflocken kamen waagerecht vorbei, so das wir schon mit Vorhaltwinkel reiten mussten. Also das war nun gar kein Vergnügen mehr. Nicht nur das wir nun Schimmel unter unseren Hintern hatten, sahen wir selber aus wie die Schneemänner. Durch Töttelstädt ging es dann, aber auch nur wegen der Häuser. Nun kamen meine ersten Gedanken, an der Stelle abzubrechen. Ich überlegte hin und her. Es waren ja nicht mal mehr unsere Spuren vom Vortag zu sehen. Ich wusste nun nicht was wir machen sollen, sah Emi an und entschied, ok, wir lassen uns abholen.

Das letzte Stück führten wir, denn es war kaum noch etwas zu sehen, so schneite es. An unseren abgesprochenen Treffpunkt warteten wir auch nicht lange und unser Transporter kam. Ja, somit war der Ritt an der Stelle beendet. Kaum eingestiegen, waren wir auch schon zu Hause. Und da kam nicht ein einziger Krümel Schnee vom Himmel...

Auch wenn wir das letzte Stück nicht auf den eigenen Beinen nach Hause gekommen sind, war es ein richtig tolles Erlebnis! Es war ein absolut gelungener Auftakt in unsere neue Wanderreitsaison für dieses Jahr! Ich möchte mich noch mal ganz herzlich bedanken bei meinem Mann, für die tolle Versorgung unterwegs und den sicheren Transport. Und bei Frau Helbig für die super Versorgung unserer Pferde! Vielen Dank!

 

2. Advents-Glühweinritt

2.Adventssonntag 06.12.2009 - Waldhaus Erfurt-Rhoda

Also, es stand wieder mal auf Kippe, wie eigentlich die letzten male ja sehr häufig. Angesagt war für den Sonntag natürlich Regen den ganzen Tag. Wir beobachteten den Samstag und der war so weit regenfrei. Nun hatten wir eben uns abgesprochen, wir stehen alle bei Zeiten auf, schauen aus dem Fenster und entscheiden spontan. Wenn es regnet, reiten wir nicht und treffen uns so oder so im Waldhaus, schon wegen dem wichteln.

Gegen 6.15 Uhr war meine Nacht zu Ende und ich sprang wieder erwarten schneller aus dem Bett als sonst, wenn eben die Arbeit ruft. Nun ja, ein Blick nach draussen verriet, wir reiten. Keine 10 Minuten später klingelte mein Handy, Kristin war dran und wir bestätigten gegenseitig unser Vorhaben.

Nach einem ordentlichen Frühstück sind wir diesmal, Emi und ich, auch pünktlich los gekommen. Punkt halb neun haben wir unseren Hof verlassen und konnten schön ruhig zu unseren ersten Treffpunkt hin reiten. Wir kamen dem Treffpunkt immer näher und niemand war weit und breit zu sehen. Ok, wir hatten ja auch ca. 1 Kilometer weniger zu reiten. Doch dann sahen wir am Horizont unsere Mitreiter. Es dauerte auch nicht lange kamen unsere Versorgungsfahrzeuge und es gab den ersten Umtrunk - Glühwein. Natürlich hatten sie auch Kakao und Kinderpunsch im Gepäck.  

Nach einer ganzen Weile hieß es dann, weiter gehts, zum nächsten Halt kurz vor Möbisburg. Alles setzte sich in Bewegung. Emi und ich brauchten noch ein paar Minuten und sind dann als letzte los. Wir holten auf und ritten dann in der Truppe mit. An einer Kreuzung sind wir dann doch erstmal in die falsche Richtung geritten, habe aber meinen Fehler noch rechtzeitig bemerkt und zurück ging es, kann ja mal passieren. Sind dann doch an unseren zweiten Treff gut angekommen. Somit gab es die zweite Lage Glühwein und natürlich Kakao.

Nun ging es ans eingemachte, die letzte Etappe war mein persönlicher Horror. Wir mussten durch ein Wohngebiet durch, was ganz viele Kreuzungen, mit schönen vielen kleinen Wegen hat, die einem einen guten Orientierungssinn ab verlangen! Ich bin dann nach vorn gewechselt und führte die Gruppe, mal rechts den Weg lang,  mal links und ich sah dann von weiten meinen Markierungspunkt - das Stromhäuschen und ich wusste wir waren genau richtig - puh gut gemacht. Wir waren nur noch weige Meter entfernt von unserem Ziel - dem Waldhaus.

Man haben die Leute uns aus dem Wintergarten angeschaut als wir ankamen! Ok, passiert ja nicht aller Tage das so viele Reiter ins Waldhaus kommen, mit Pferd.

Wie es sich gehört, Pferde mit Heu und Wasser versorgt und dann konnten wir uns erstmal nieder lassen. Essen haben wir auch zeitnah bestellt und schon kam der Nikolaus. Er hatte sogar seinen Weihnachtself dabei. Natürlich musste auch jeder einen Beitrag darbieten um sein Geschenk zu bekommen, das wollte der Nikolaus schon gern sehen und hören. Und kaum waren wir fertig kam auch schon unser Essen, lecker wars! Und das selbst gebraute Bier erst...hm...

So schön es sich da sitzen lässt, so langsam mussten wir nun doch uns rüsten für den Heimweg. Gesagt, getan. Auf ging es. Und die Hottis wurden auch schon etwas unruhig, ok, es ging ja nach Hause. Etwas flotter sollte es dann doch schon sein, da es ja doch schon recht spät war, für eben diese Jahreszeit. Wird eben bei Zeiten dunkel und wir wollten ja alle wohlbehalten wieder ankommen, zu Hause.

Nach Ortsausgang von Bischleben-Stedten haben wir uns dann getrennt. Hatte den Vorteil, wir konnten alle gleich so unsere Marschrichtung einschlagen um Zeit und Weg zu sparen. Somit sind Emi und ich dann auch durch Ingersleben und Neudietendorf zurück, im schönen Galopp durch die Aue. Und wie es mein Ziel war, trafen wir gegen viertel / halb fünf zu Hause. Vom der Zeit passte alles nahe zu perfekt heute! Unsere Mitreiter sind auch alle gut zu Hause angekommen, wie wir uns dann noch austauschten via Handy.

An der Stelle noch mal einen ganz lieben Dank an unsere Versorgungsfahrzeuge, unsere Fotografin und an das Waldhaus!!!!!!!!

Im nächsten Frühjahr kommen wir wieder!


Pfingstritt zur Wachsenburg

Pfingstsonntag, 31.05.2009

Am 31.05.09 war es mal wieder soweit. Ich hatte wieder einen Tagesritt organisiert. Ähnlich dem Advents-Glühwein-Ritt. Mit einigen Verbesserungen! Denn, aus Fehlern lernt man ja bekanntlich und das wird jetzt erzählt.

Also, dieses mal kamen unsere Mitreiter angeritten, hatten also schon 5 km so ab geritten. So gegen halb neun trafen Nicole, Bernd und Julia bei uns ein. Die Pferde erstmal auf Koppel gestellt und sich nieder gelassen um ein Käffchen bzw. Teechen zu schlabbern. Dies Zeit nutzten wir um ein Kartenauszug Bernd in die Hand zudrücken und die Reitroute zu besprechen - erste Verbesserung :o) Dann drückten wir Bernd noch das Walky Talky in die Hand - 2.Verbesserung - somit wird kein Handy strapaziert und es schont die Akkus.

Nun war es Zeit die Pferd abritt bereit zu machen. Diesmal waren Emi und ich recht flott ;o), als wir fertig waren, ritten wir auch gleich los, so gegen viertel elf sind wir gestartet - nur ne viertel Stunde Verspätung -3.Verbesserung! Der Rest folgte dann auch darauf. Der Weg war, wie der nun Emi und mir bekannte, wie eben Richtung Mühlburg bzw. eben Wachsenburg, nur mit einer Änderung, wir sind nicht an der Waid entlang kurz vor Ortseingang Sülzenbrücken, weil wegen der Brücke, muss ja berücksichtigt werden, wir reiten da ja lang, nur...somit sind wir direkt Sülzenbrücken rein geritten um dann auf dem Feldweg heraus zu kommen wieder Richtung Salzquelle bzw. Wachsenburg. Unser Abstand vergrösserte sich wieder zu sehens. Und weil wir da schon einen größeren Abstand hatten, nutzten wir dies und trabten ein Stückel. Und wie zum ersten mal als wir zur Wachsenburg ritten war wieder eine Koppel aufgegebaut und wieder Hottis drauf, hm, naja, mal schauen, Theo ist ja nun kein Hengst mehr, vielleicht können wir so ruhiger vorbei? Ich empfahl Emi Schlangenlinien um die Bäume zu reiten, Theo so zu beschäftigen und es lief total easy!!!!! Cool! Nur hatte Emi ihren Helm verloren :o( wegen der Bäumchen, naja, hat sie mal Gymnastik gemacht. Und schon waren wir unterhalb der Burg, fast am Spielplatz, da empfing uns Katharina mit Asterix. Nach einem kurzen Plausch, ritten Emi und ich erstmal weiter. Katharina schloss sich dann Nicole, Bernd und Julia an. Und wieder schön den steilen Weg hoch zur Burg erklommen - das gibt Muckis ;o).

Angekommen und Trinkflasche zerstört :o( war ja nur neu. Na egal, der Rest kam auch an und somit Aufstellung für unser Gruppenfoto! Nach dem Blitzlichtgewitter verabschiedeten wir uns von der Wachsenburg und ritten wieder runter zu dem von uns aus gespäten Pausenplatz. Da schnubberte es schon lecker nach Erbsensuppe. Erstmal die Hottis "versorgt" und dann konnten wir mampfen. Unser Papa, der Gute, hat schon dafür gesorgt,das die Suppe schön heiß ist. Ach das hat geschmeckt. Und ein Schlückchen Weinschorle gab es auch, noch mal zum anstoßen. Die Pause tat gut. Hat bisher alles richtig gut geklappt, super!

Nu denn, so schön es ist, irgend wann müssen wir wieder zurück. So gegen 14.00 Uhr sind wir dann gestartet.Am Spielplatz haben wir dann Asterix und Katharina verabschiedet - bis zum nächsten mal. Und weiter ging es.Wieder an der Koppel vorbei, ohne Zwischenfälle, wieder total easy und unser Abstand vergrößerte sich wieder und wir nutzten das wieder um zu traben...und um noch mal diese Gitterrostbrücke zu üben ;o) - klappte wieder hervor ragend! Einmal rüber und wieder drüber und fertig :o). Sind dann ein Stück zurück um eben auf unsere Mitreiter zu warten, um in "geschlossener" Gruppe weiter zu reiten. Wie es sich ja eigentlich auch gehört für einen Gruppenausritt ;o). Und so ging es weiter, den Weg zurück wie hin geritten, durch Sülzenbrücken durch, den Radweg entlang, unter der Autobahn durch, weiter Richtung Apfelstädt, den Kreisverkehr links liegen gelassen, an Fiege vorbei und schon waren wir wieder in Apfelstädt.

Wie Emi und ich es nach solchen langen Ritten immer so machen, sind wir wieder abgestiegen und führten den letzten Kilometer wieder unsere Beiden. Angekommen bei uns pausierten Nicole, Bernd und Julia ganz lange, bis es dann doch mit T4 und Hänger in deren Heimatstall ging. Es war ein wirklich gelungener Ritt! Und ein weiterer ist schon wieder in Planung :o)


Mühlbergritt

23.05.2009

So, nun sollte es endlich mal klappen das wir die Mühlburg anreiten, nun so geschehen am 23.05.2009. Wie es nun so üblich bei uns ist, war natürlich der Abritt bei Zeiten geplant, naja, da wir immer so "flott" sind, sind wir tatsächlich um ca. 13,15 Uhr los gekommen. Gut, ich hatte eh gemeint, "Heute lassen wir uns Zeit!". So, also wie gesagt um ca. viertel zwei sind wir los geritten, mit Verpflegung allen drum und dran was man so für einen Tagesritt eben braucht, ach ja und die Hufschuhe natürlich auch angezogen - muss alles getestet werden.

So unsere Richtung war erstmal durch Apfelstädt, am Fiege vorbei nach Sülzenbrücken - ähnlich wie zur Wachsenburg. Nur dieses mal wollten wir den Reitweg weiter erkunden entlang der Waid, in Sülzenbrücken. Ob es nicht doch noch einen Übergang gibt. Also sind wir nicht über die schmale Gitterrostbrücke, sondern eben weiter gerade aus. Mann wurde das dann zur Qual, die Äste hingen so tief in den Weg hinein, es war nicht angenehm, ständig diese Zweige in die Fratze zu bekommen, mann waren wir froh diese Stück überstanden zu haben, nur kein Übergang, weit und breit, also weiter. Nun waren wir schon im Ried und immer noch kein Übergang. Na gut, also durch das Sumpfgebiet durch, einfach weiter. Dann waren wir schon auf Höhe des Schießstandes, gleich neben der Autobahn, wir versucht da links weg zu reiten, hm, weit sind wir nicht gekommen, da der Weg dann einfach aufhörte, also wieder zurück :o(. So wieder fast beim Schießstand gewesen, sind wir eben da weiter gerade aus und dann kam die" Kreuzung", also entweder gerade aus nach Mühlberg rein, oder rechts weg zum Freudental oder links weg Richtung Mühlburg oder doch wieder zurück? Nein, wir ritten dann links weiter und da war sogar eine Brücke. Nun sahen wir auch die Burg schon, so weit war es nun nicht mehr. Wir ritten nun gerade wegs zu auf den Radweg, na jetzt war es ein Kinderspiel. Und schon waren wir in Mühlberg.

Nur das durch das druch reiten des Riedes sich doch die Hufschuhe etwas verdreht hatten, naja, abgestiegen und wieder gerichtet und weiter gings, ich hatte dann erstmal geführt, musste mal laufen.

Und wir Experten wollten wir nicht einen totalen steilen Weg zur Burg erklimmen? Ne, haben dann abgedreht und sind den "angenehmeren" Weg weiter gegangen, nur als dann doch der Weg steiler wurde zur Burg hoch, da bin ich dann doch schnell wieder aufgestiegen - ist ja doch "bequemer". Ging dann doch recht schnell hoch zu Burg und tatataa Ziel erreicht :o).

So, nun war pausieren angesagt! Also wir  standen vor der Brücke / Burggraben, sonst hätten wir noch Eintrittzahlen müssen und wir hatten ja keinen einzigen Quiekser mit. Na so haben wir uns unsere Kekse mit lecker Leberwurst rein gestopft, war aber lecker, selbst Emelie hat  es geschmeckt.  

So, nach einer ausgiebigen Pause rüsteten wir uns für den Heimritt. Der Rückweg sollte dann über den Gustav-Freytag-Weg erfolgen. So auch geschehen. Wow ist das ein Weg!!! Ein richtig schöner schmaler Waldweg. Und es ging schön bergauf - bergab, durch Bäume durch, herrlich, aber auch mystisch, ach einfach genial! Nur so nach der Hälfte wurde es dann doch etwas anstrengend und man sehnte sich dann doch das Ende des Weges herbei, dann wiederum auch nicht....doch dann kam das Ende und es ging total steil runter auf einen anderen Weg - Wahnsinn! Und begrüßt wurden wir auch noch von einem gebimmel und gebammel- Ziegen und Schafen. Naja, abgestiegen, den steilen Hang runter geführt und weiter ging es. Weiter gerade aus, dann rechts weg und was sah ich? Eine Weide mit Kühen darauf und einem Pferd, oh wie toll dachte ich bei mir, was wird wohl Theo machen? Wir kamen näher und dadurch natürlich der liebe Theo wiehern musste, wurde auch das Pferd auf uns aufmerksam, alles sofort abgesessen und geführt und was macht Emi? Lässt Theo schnuppern und rennt wie Kevin allein zu Hause mir schreiend entgegen - eigentlich ein herrliches Bild, aber nicht wirklich passend zur Situation. Na wie dem auch sei, wieder zurück und Theo geholt, puh, es ist gut gegangen. Nach dem Schreck ging es dann ruhig weiter.

Und, in Sülzenbrücken sind wir über diese Gitterrostbrücke drüber geritten! Sau stark! Das war dann noch mal ein richtiges Highlight zum Abschluss! So in Apfelstädt dann angekommen, sind wir nach der Brücke abgestiegen und führten den letzten Kilometer unsere Wanderreithottis. Man war das wieder ein Ritt! Laut Kartenmessung können wir heute ca. 23 - 24 km auf unser Konto buchen - wow! Und zu Hause erwartete uns Papa schon und es gab lecker Bratwürste mit Sauerkraut und Kartoffelbrei, jam jam...


1.Advents-Glühweinritt zum Düppel, Seebergen

7 Reiter, 7 Pferde + 1 Reiter, 1 Pferd, 07.12.2008

Bis Samstagabend stand es eigentlich noch auf Kippe, wegen dem Wetter. Habe gestern früh dann doch entschieden, es findet statt. Und siehe da, das Wetter spielte mit, es kam sogar die Sonne raus.

Also, ich selber bin bei Zeiten aus den Federn, da ich wusste, das die ersten Pferde gegen 8.00 Uhr zu uns gebracht werden. Dies geschah auch so, bis dahin klappte die Planung ganz gut.
Die zweite Fuhre kam dann allerdings gegen dreiviertel neun und es hieß das wir gegen 9.30 Uhr ab reiten, naja, Theorie und Praxis. So gegen halb 10 kam dann das letzte Pferd.
Nun konnten wir alle unsere Pferde fertig machen. Emi und ich wir waren zu erst fertig, sind erstmal bei uns auf den Platz. Theo musste natürlich gleich zeigen das er ja noch ein Hengst ist. 

Da wir nun schon ab Marsch bereit waren, sind wir eben schon los. Der Rest brauchte noch etwas länger, warum auch immer. So ne viertel Stunde später setzte sich dann auch der Rest in Bewegung. Wir warteten am Durchlass, da unsere Mitreiter ja den Weg nicht kennen. Da zeigte Theo wieder was er drauf hat, somit entschied ich die Position in der Gruppe zu wechseln, das wir das Schlusslicht bilden. 

Die Truppe war dann in einem guten Abstand vor uns und alles lief bestens. Nach Wandersleben im Wald ging es dann Richtung Seebergen weiter. Wir hatten etwas aufgeholt, somit hatte sich der Abstand verringert. 
Wir kamen dann bei unserem Heulieferanten am Hof vorbei, eigentlich dürfen wir nicht unmittelbar über den Hof, aber ich signalisierte Grün, da ich ja den Hofbesitzer nun mal kenne.

Weiter ging es Richtung Seebergen rein. Unsere Mitreiter hatten wir schon wieder aus den Augen verloren, naja, Emi und ich wir waren die letzten, nicht so schlimm, die Truppe war ja angekommen. Nun gab es Jamjam. Die Pferde mit Heu versorgt und alle waren glücklich. Am Düppel traf eine weitere Reiterin ein.

Und trotz das wir erst gegen halb elf von uns los geritten waren, lagen wir recht gut in der Zeit! Und wir sind ausschließlich nur Schritt geritten bis zum Ziel Düppel.

Die Pause tat gut und alles entspannte sich noch mehr. Theo schaute natürlich noch nach den anderen Mädels, war doch recht cool dann drauf. Naja, auch unsere Hottis brauchen Zeit zum kennen lernen.

Nach unserer ausgiebigen Pause rüsteten wir uns für den Heimritt. Ich merkte gleich an, wir machen wieder das Schlusslicht und genau der Weg wird zurück geritten den wir hier zum Düppel geritten sind. So setzte sich die Truppe in Bewegung. Wir warteten noch ein paar Minuten und machten Astrid und Theo dann auch langsam abritt bereit.

Nun in Wandersleben verabschiedeten wir dann die Reiterin welche am Düppel auf uns traf, dafür schloss sich nun eine Isireiterin an. Die Positionen innerhalb der Gruppe hatten sich wieder verschoben und Emi und ich waren wir wieder die letzten, es wurde schon dämmrig. Sind dann glücklich angekommen. Unsere Beiden versorgt, die nun auch wieder froh waren zu Hause zu sein. 

Fazit: trotz der anfänglichen Startschwierigkeiten, war es ein gelungener Ausritt!


Unser erster Mini-Mini-Wanderritt 

21.06.2008 - 22.06.2008

Wir, das sind Emelie, Astrid, Theo und ich haben am letzten WE unseren ersten Mini-Wanderritt bestanden.

Bin zwar froh das ich noch lebe, würde es doch wieder machen!

Geplant war seit längerer Zeit ein Ritt zum Stausee mit zelten. Darauf hatten wir in den letzten Wochen zu trainiert und nun am letzten WE war es soweit.

Als ob es sein sollte, sind wir am Freitag den Weg abgefahren, was sich schon während des fahrens als absolut sinnvoll herausstellte, denn die laut Karte angegebenen Wege, gibt es nicht mehr. Somit wusste ich da schon, wo es lang geht, bzw. auf was für ein kleines Abenteuer wir uns einlassen....

Also Samstag früh sah es ja gar nicht danach aus, als ob wir starten konnten, es hat ja geregnet, ohne ende. Dabei war alles schon abgesprochen. Ein paar Freunde wollten mit zelten, so das wir uns am Stausee treffen, mit grillen und so zusammen sitzen, wie man das halt so macht. Da wir schon gegen 9.00 Uhr in Erfurt unterwegs waren, konnten wir die Wetterlage recht gut verfolgen. Mit Nieselregen fing es an und es schien als hätte es sich nun gegen 10.00 Uhr ein geregnet. So gegen 11.00 Uhr habe ich erstmal ins Netz geschaut und da sah die Prognose wieder erwarten gut aus, naja bis ca. 15.00 Uhr hatten wir noch Zeit, bzw. das Wetter. Und tatsächlich, gegen Mittag hörte es auf zu regnen und das Clärchen kam raus. Gegen 16.00 Uhr wollten wir dann eigentlich los reiten, beim eigentlich ist es geblieben und wir haben uns um eine Stunde verspätet (wie üblich, da wir da rum trödeln und da rum fummeln), sind gegen 17.00 Uhr dann endlich los. Richtung Wandersleben erstmal. Also runter ins Dorf, dann an der Apfelstädt lang, so im "Mischwäldchen", dann das Gewerbegebiet gestriffen und weiter den Feldweg am Waldrand entlang, parallel zur Strasse (einige Meter aber entfernt von dieser). Da schon erste kurze Pause - wir mussten uns entleeren - wir Mädels, weiter ging es dann, durch Wandersleben quer durch, Ortsausgang dann an der Strasse weiter, naja im Graben daneben, schon wegen Emi, aus Sicherheitsgründen, deshalb hat sie da auch Theo geführt, das Stück - heißt ja auch Wanderreiten. Dann kam wieder ein Feldweg , so wie ums Eck, von der Strasse dann weg führend aber in entgegen gesetzter Richtung vom Stausee, da konnte dann auch Emi wieder aufsitzen und weiter ging es. Um etwas Zeit aufzuholen trabten wir ein stück, anschließend sind wir noch galoppiert. Mit Rucksack auf dem Rücken ein etwas gewöhnungsbedürftiges Gefühl zu galoppieren. Dieser Weg führte dann wieder zu der Strasse gerade darauf zu, nun eben in Richtung Stausee, diese mussten wir nun überqueren. Da hatten wir schon 2/3 der Strecke geschafft. Man konnte sogar schon die Anlage sehen (Zufahrt zum Stausee). Auch auf diesem Weg trabten wir, um etwas Zeit wett zu machen. Nun kamen wir dem eigentliche Zufahrtsweg immer näher und es dauerte nicht mehr lang und wir ritten Bergab zum See, geschafft! Wir waren am Stausee.

Papa war schon ne Weile da und hatte die Koppel gebaut für Blondi und Theo. Sattel runter und Pferde auf Koppel. Und Karla freute sich uns zu sehen.

Wir bauten dann erstmal alle unsere Zelte auf, was recht zügig ab lief und dann gab es Bratwürste.....
Irgendwie verging die Zeit, irgendwann sind wir ins Zelt gekrochen und irgendwie / irgendwann eingeschlafen. Doch bei Zeiten war der Schlaf auch wieder beendet. Die Sonne hat schon voll los gebrannt und es war gerade mal so gegen 7.30 Uhr, oder so? Naja, eh wir alle so in die Pötte kamen....alles wieder abbauen, aufräumen usw. eh wir dann mit den Pferden los sind, war es so 9.30 Uhr und schon total warm!

Nun ging es wieder zurück, ehrlich, ich wollte auch nur nach Hause, war total müde und ich glaube ich hatte den Abend vorher ein Bier zu viel?! Ich war unkonzentriert, Astrid auch und dazu noch durstig und etwas angespannt, Emi war müde, Theo war auch nicht ganz bei der Sache und die Sonne brannte gar fürchterlich uns auf den Pelz. Bis zum Weg oberhalb sind wir erstmal gekommen, dann stiegen wir ab, war doch alles sehr unruhig und angespannt. Naja somit führten wir eben unsere Hottis. Als wir die KIM-Anlage fast hinter uns hatten, stiegen wir wieder auf und nun ging es Richtung Strasse.  Dann war die Strasse zu sehen und wir waren gar nicht mehr so weit von Wandersleben entfernt, der erste Lichtblick. Und endlich mal Schatten. Irgend wie entspannt sich alles etwas mehr, wahrscheinlich weil wir unserer Heimat immer näher kamen? Nun waren wir auch durch Wandersleben durch und auch Emi konnte wieder aufsitzen. Die letzte Etappe war nun angebrochen, wir sahen schon das Gewerbegebiet.

War ich froh, als wir endlich wieder in dem Wäldchen waren ,endlich wieder Schatten. Und da war es auch nicht mehr weit. An der Apfelstädt entlang, an der Furt wieder ein Stück Strasse, dann vor Richtung Sportplatz, links weg über die Brücke, wieder links und dann rechts und da war auch schon der Durchlass und wir konnten unser Haus sehen.

Als wir um die Ecke bei unserem Haus bogen war ich richtig froh. ENDLICH ZU HAUSE! Pferde versorgt, eben ab gesattelt, Hufe kontrolliert und sie trinken lassen und Heu gegeben. Und von da an ging nix mehr. Bei keinem von uns........

Heute, einen Tag danach, merke ich jeden Muskel, wusste gar nicht das ich so viele habe....bin immer noch fertig, aber eher müde, doch ich würde am kommenden WE das gleiche wieder machen! Nur am Abend ein Bier weniger trinken!

An der Stelle, sage ich ganz lieb danke Papa für deine Unterstützung!